Geschmackssache: Ist Black Pudding die neue Wundernahrung?

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Black Pudding - das Traditionsgericht. Foto: © Alpha, via Flickr.com, CC-BY

Zum Jahreswechsel findet man ja immer die Ernöhrungstipps und -trends für das kommende Jahr im Internet, passend zu den guten Vorsätzen der meisten nach der einen oder anderen Sünde über die Feiertage.

Dieses Jahr sticht ein eher unerwarteter Bewerber um den Titel “Superfood 2016” ins Auge, den man hier eher nicht erwartet hätte.

Medienberichte teilen uns mit, dass Black Pudding eines der besten Nahrungsmittel sei, die man im neuen Jahr zu sich nehmen könne.

© Agriculture, Food and Rural communities, CC-BY
© Agriculture, Food and Rural communities, CC-BY

Black Pudding? Jenes Gemisch aus Tierblut, Fetten, Zwiebeln und Weizen, dass uns mit nahezu jedem Irish Breakfast aufgedrängt wird, und das viele von uns (vor allem jene, die wissen, was in Black Pudding drin ist) dezent aber dennoch bestimmt wieder retour in die Küche schicken?

Ja, genau der. Ernährungsexperten folgend ist die oft ungeliebte irische Delikatesse randvoll mit Proteinen, Calcium, Magnesium, Zink und Eisen und sollte auf keinem Frühstückstisch fehlen. Zudem ist Black Pudding zuckerfrei.

Fitbit’s nutrition stats show that an average serving of black pudding (about 100 grams) is high in most of the nutrients the Daily Mail claims (though it only contains 2 percent of the daily value of magnesium, which doesn’t seem high). But, the stats also says it’s high in animal fat, sodium and cholesterol. In fact, 308 of the 376 calories in a serving of black pudding come from fat and a little over a third of those are saturated fat.

Aber bevor jetzt jeder zum lokalen Schlachter aufbricht, um eine Sonderbestellung aufzugeben – ganz so ist es dann auch wieder nicht. Alle oben genannten Bestandteile kann man auch mit anderen Lebensmitteln, die viel weniger Fett (und kein Blut) beinhalten, zu sich nehmen.

Ein netter Marketinggag ist es aber dennoch.

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