persoenlichenotizenAs the raindrops are falling
I can hear your voice calling,
Calling me back once again.
I’ve been away for too long
But now I’m coming home,
Back to your loving arms again.

Die nackten Füße ziehen tiefe Spuren in den noch etwas feuchten Sand. Das sanfte Rauschen des Wassers und das Vogelgezwitscher in den Erlen ist das einzige, was das Ohr in diesem Augenblick wahrhaben will. Selbst das entfernte Blöken der Schafe klingt freundlich vertraut, stört die Idylle nicht. Der Weg ist weit, aber nicht weit genug. Das Ende sehnt man nicht herbei, man zögert es hinaus, solange es geht.

Heimat? Wirklich Heimat? Ja.

Sieben Jahre können diesen Begriff definieren, trotz aller Ewigkeit der Zeit. Die Vielfalt der Erlebnisse, die große Schatztruhe an Erinnerungen, die Gegenwart und das was noch so kommen mag – all das zentriert sich in den Gedanken an den Ort, den wir per Zufall gefunden, aus Notwendigkeit gewählt und mit dem Herzen erobert haben. Sieben Jahre sind ein Tag in der Relation dreier Menschenleben.

I miss the countryside so fair
And the good folk that live there,
I’ve missed your tender kisses and your smile.
Now I’m not too far away,
I’m coming home today,
And soon my feet will touch my native soil.
And we’ll do all the old things that we’ve always done
Dancing, romancing, together as one

Reflection

 Liebe ist … wenn man immer wiederkehren will

Wenn auf dem Heimweg vom Arbeitstag in Dublin die grünen Hügel rund um den See am Horizont erscheinen, wenn nach einem Wochenende irgendwo der vertraute Granitstein mit dem Ortsnamen Blessington wieder ins Blickfeld rückt, wenn man voller Stolz und in aller Ausführlichkeit die Frage nach dem Wohnort immer und immer wieder beantwortet – dann weiß man, das man am richtigen Ort lebt. Glück kann man nicht kaufen. Aber finden.

Home is where the heart is and my heart’s with you
No matter where I travel I’m coming home to you.
The taxi cab is waiting
as I stepped out off the plane
‘Cos I can’t cant wait to catch the morning train
For now I’m returning
Where the home-fire’s always burning
To the one I love who’s waiting there for me.

Traumhaft? Einfach traumhaft!

Bei strahlend schönem Wetter kann ich mir keinen schöneren Ort vorstellen. Das Sonnenlicht lässt die Hügel am See golden glänzen, das Wasser spiegelt die traumhafte Kulisse wider, die Stille lädt zum Tagträumen ein. Sogar die Fischer sind in Gönnerlaune. Der Tagesfang landet heute wieder im Wasser, der jähe Tod hat nichts zu Suchen an diesem traumhaften Ort.

And we’ll do all the old things that we’ve always done
Dancing, romancing, together as one
Home is where the heart is and my heart’s with you
No matter where I travel I’m coming home to you.
Home is where the eart is and my heart’s with you
No matter where I travel I’m coming home to you

Für immer? Für jetzt und hier.

Wir haben die zweite Heimat gefunden, hier, am Rande des Sees. Für immer? Kann man das wirklich sagen? Inwiefern ist das Leben planbar? Heimat ist für jetzt, für hier, für den Augenblick. Für die nähere Zukunft. Solange das Herz noch vor Freude hüpft, wenn es nach Hause geht. Kein Traum ist endlos. Oder doch?

Im Augenblick, in der Gegenwart ist es gut so wie es ist. Die Zufriedenheit setzt ein, wenn sich die Sonne hinter den Hügeln zur Ruhe legt. Und das ist alles, was man verlangen kann.


Textzitate: “Home is where the Heart is” – Musik und Text: Daniel O’Donnell

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