Nahezu auf den Tag genau vor 100 Jahren, am 7. Mai 1916, sank das ehemalige Passagierschiff RMS Lusitania vor der Küste von Cork. 1.198 Menschen fanden bei dem Unglück den Tod. Der Dampfer hatte sich auf der Überfahrt von New York nach Liverpool befunden, als er beim Old Head of Kinsale von einem deutschen U-Boot torpediert und zum Sinken gebracht wurden.

Der Old Head of Kinsale. (c) Brent Strohm, via Flickr.com
Der Old Head of Kinsale. (c) Brent Strohm, via Flickr.com

Alles zum Untergang der RMS Lusitania findet man hier.

Noch heute liegt das Wrack in rund 90 Metern Tiefe vor der Küste Irlands. Viele Taucher und Abenteurer haben seither das Schiff erkundet, eine Bergung steht aber wegen der starken Strömungen nicht zur Diskussion.

Dieses Wochenende gedenkt man in Cork der Ereignisse vom Mai 1916. Minister Simon Coveney eröffnete gestern abend die offiziellen Gedenkfeierlichkeiten. Eine Abordnung der RNLI (Royal National Lifeboat Institute) stellt heute den legendären Einsatz der damaligen Rettungscrew im Ruderboot nach, und in Courtmacsherry wurde eine offizielle Ausstellung zur Geschichte der RMS Lusitania eröffnet.

 

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