Böse Zungen behaupten ja, dass Wasser in Irland ohnehin gratis sein müsste, weil ja genug davon von oben kommt.

Mit dem kostenfreien Wasser ist aber ab Anfang 2014 – so der derzeitige Stand – endgültig Schluss. Bis dahin will die Regierung die irischen Haushalte flächendeckend mit Wasserzähluhren ausgestattet haben, und ab dann werden irische Haushalte für das – dann – teure Nass zur Kasse gebeten.

Doch der Plan hinkt hintennach. Durch eine Verzögerung bei der Bestellung der Uhren und Probleme beim Vertrag mit den Firmen, die den Einbau übernehmen sollen, Mehr als eine Million Haushalte sollten eigentlich bis dahin mit den Zählern bestückt sein, selbst optimistische Schätzungen gehen aber von höchstens 300.000 Haushalten aus, die in diesem Zeitraum zu schaffen sind.

Bis Ende 2015 brauchen die Firmen für den flächendeckenden Einbau. All jenen Häusern, die die Wasserzähler nicht rechtzeitig erhalten, droht vom Start Anfang 2014 bis zum Einbau eine sogenannte Flat-Fee, also eine kalkulierte monatliche Abschlagzahlung.

Dasselbe gilt übrigens auch für die rund 300.000 Haushalte (vor allem Wohnungen und sogenannte Terraced Houses, in denen aus technischen Gründen angeblich keine Wasserzähler installiert werden können.

Die endlose Saga um das bezahlte Wasser geht also weiter. Dabei wäre es höchst an der Zeit, dass man auch in Irland – um Versorgung, Qualität und Aufbesserung weiter zu gewährleisten – wie in fast allen anderen europäischen Ländern für eine vernünftige Wasserversorgung auch einen Beitrag leistet.

 

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