Heute morgen ist einer der wichtigsten österreichischen Schriftsteller der Gegenwart verstorben.
Gert Jonke erlag in einem Wiener Krankenhaus einem Krebsleiden, von dem er seit Sommer 2008 wusste.
Jonke, Träger des Nestroy-Preises, war ein unermüdlicher Verfechter der deutschen Sprache und experimentierte damit wie kaum ein Anderer. Bekannt für Werke wie “Stoffgewitter”, “Chorphantasie” oder “Der ferne Klang”, schuf er nebenbei noch vielbeachtete Theaterstücke wie “Redner rund um die Uhr” oder 2005 “Die versunkene Kathedrale”.
Literatur-Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek äußerte sich heute über Jonke so treffend, wie es kaum jemand sonst geschafft hätte: “Er spielte mit der Sprache wie ein Kind mit Seifenblasen spielt.”

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